Grenzgang

Ein Ritualabend

Wir alle haben in unserem Leben und Liebesleben Grenzerfahrungen gemacht. Wir sind über Grenzen gegangen, haben Grenzen anderer verletzt. Dabei entstehen Risse, Wunden, die manchmal nicht wieder schließen und den Nährboden für Scham und Schuld bilden. Neue Grenzen zeigen sich, ein Kreis entsteht.
Wir gehen gemeinsam an unsere Grenzen.
Mit dem Ritualabend Grenzgang möchten wir euch die Möglichkeit bieten, diesen Kreis zu durchbrechen. In geschütztem Raum gibt es ausreichend Zeit, über unsere Grenzerfahrungen zu reden. Welche Grenze wurden in deinem Leben nicht geachtet. Vielleicht weil du sie überschritten hast? Vielleicht weil sie dein Partner oder deine Partnerin überschritten hat – ohne sie zu kennen. Hast du schon einmal die Grenzen eines andern überschritten? Welche Gefühle sind damit verbunden? Oder weißt du bis heute nicht, warum es dir passiert ist? Kennst du deine Grenzen? Kannst du sie gut kommunizieren? Was resoniert bis heute nach? Und willst du diese Erfahrung für dich nutzen?

Mythologie

Wir schauen in die nordische Mythologie und sehen Feuer und Eis. Ein Riss entsteht, es bildet sich Ginnungagap. Eine Kluft aus der ein Baum erwächst. So groß, dass er neun Welten beherbergt, das Firmament und Hel, das Reich der Toten noch dazu.

Ritual

ArsAmatoria ist keine Religion, aber wir lieben das Ritual. Wir glauben an seine Kraft und Macht.
Wir wollen die Wunde schließen, indem wir auf dem Grenzgang gehen und einen kleinen Tod sterben. Hört sich theatralisch an, meint aber ganz faktisch, wir durchleben an diesem Abend eine Reise in fünf Phasen, an deren Ende die Akzeptanz stehen wird und wir uns von dem trennen, das nicht gut für uns ist.

Der Abend

… bietet Raum für alle Grenzerfahrungen, die in der Liebe – körperlich, seelisch, Beziehung, Sex – passieren.

Wichtig!

Wir sind keine Therapeut*innen, sondern geschulte Zuhörer und erfahrene Hüterinnen des heiligen Spiels.

Für Fragen und Redebedarf vorab gerne bei Bille melden: → hier